Nachrichten über die Bauabschnitte an der Stuttgarter-Straße

Vereinsnachrichten

ESG FRANKONIA KARLSRUHE e.V.
Mein Freizeitsportverein

Bericht zur Infoveranstaltung: Verlagerung des Vereinsgeländes
von der Durlacher-Allee in die Stuttgarter Straße

Verhandlungen sind in vollem Gange

Im gut gefüllten Saal der Vereinsgaststätte Maraton erwarteten die Mitglieder und Sportler der ESG am Donnerstag den 01.02. gespannt welche Nachrichten die Arbeitsgruppe Verlagerung zu berichten hatte und was sich für die einzelnen Abteilungen, aber auch für den Gesamtverein in Zukunft am neuen Gelände für Möglichkeiten ergeben würden. Wolfgang Nees stellte direkt zu Anfang klar, dass die Verhandlungen mit der Stadt „in vollem Gange seien und die Stadt die allermeisten unserer Ideen und Vorschläge mitträgt“. Ein „großes Entgegenkommen und gute Verhandlungsatmosphäre“ hätten die Mitglieder der Arbeitsgruppe bei ihren zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Ämter wahrgenommen und man „sei auf einem guten Weg“, urteilte auch Silke Schulz (unabhängige Projektmanagerin vermittelt durch den Badischer Sportbund).

Aber auch über konkrete Ergebnisse wurde berichtet. Das neue Gelände an der Stuttgarter Straße wird in drei Bauabschnitten errichtet. Im ersten Bauabschnitt werden die Tennisplätze und das Hauptgebäude gebaut. Für die Tennisabteilung steht auf dem neuen Gelände eine Halle und 8 Felder im Freien zur Verfügung. Über weitere zwei Felder stehe man noch in Verhandlungen. Das Gebäude, direkt an die Halle angeschlossen, wird neben Verwaltungs- und Büroräumen auch Platz für eine Gaststätte bieten. Die Billardabteilung bekommt im Gebäude eine neue Heimat, ebenso wie vier Wettkampfkegelbahnen enthalten sein werden. Ein Kampfsportraum mit fest eingelegter Kampfsportmatte ist ebenso wie mehrere Gymnastikräume geplant, in denen noch nicht näher festgelegte Kurse im Bereich Gesundheitssport stattfinden sollen. Des Weiteren, berichtet Wolfgang Nees, stünde man in Verhandlungen mit der Stadt einen Multifunktionsraum für Ball- und Bewegungssport einrichten zu dürfen.

Zukünftiges Gelände der ESG Frankonia im ersten Bauabschnitt (Rodung der Bepflanzung), im Vordergrund die Stuttgarter Straße, im Hintergrund der alte und der neue Bahndamm

Der zweite Bauabschnitt betrifft den Sportverein nicht, hier werden die Bereiche für die Kleingärtner geschaffen, die am anderen Ende der Stuttgarter Straße liegen sollen. Im dritten Bauabschnitt wird schließlich der Außensportbereich fertiggestellt. Zu diesem gehören zwei Fußballplätze, davon einer mit Kunstrasen, zwei Faustballplätze, die Bahnen für die Boulespieler sowie vier Ringtennisfelder. Für die Allgemeinheit zugänglich sein sollen zwei Beachvolleyballfelder und eine Laufstrecke über das gesamte Gelände mit Anschluss zu den umliegenden Wald und Naherholungsgebieten. Den Leichtathleten der ESG sowie den umliegenden Schulen wird eine 100m Bahn mit Sprunggrube geboten. Noch unklar ist, inwieweit die Basketballer der ESG einen Freiplatz auf dem neuen Gelände bekommen werden. Ein entsprechender Tartanplatz ist in Planung, über Größe und Form liefen gegenwärtig die Gespräche, so die Arbeitsgruppe Verlagerung.

1. Noch aktueller Standort des ESG-Frankonia. 2. Neue Fläche für den Sportverein ESG und Schrebergärten. Bildquelle: Googlemaps

Auch die Problematik mit den vom Naturschutz betroffenen Mauereidechsen verkompliziere die Planungen zum neuen Gelände. Der Sportverein muss in seinem Bereich ausreichend Lebensmöglichkeiten für diese geschützte Art zur Verfügung stellen. Über die Art und Aussehen dieses Lebensraums steht eine Entscheidung noch aus. Die Ausrichtung des Sportvereins solle, so Wolfgang Nees, zukünftig: „Weg vom Breitensport, hin zum Gesundheits- und Betriebssport mit dem Menschen im Mittelpunkt“, abzielen. Derzeit werden an der Stuttgarter Straße die Bäume, Hecken und Büsche der Kleingärtner entfernt, die Hütten und Häuschen abgerissen und das Gelände für die Baumaßnahmen vorbereitet. Im nächsten Schritt wird dann der alte Bahndamm abgetragen und das Gelände geebnet. Im letzten Teil der Infoveranstaltung ging Stefan Erlenbach auf die finanzielle Lage des Vereins ein und erläuterte die Planungen, dass die Abteilungen zukünftig mehr ihrer verursachten Kosten selbst tragen müssten, sodass der Hauptverein die Verlagerung bewältigen könne, denn künftig fallen die Einnahmen aus der Vermietung von Wohnungen und Lagerräumen weg. Hierzu werden Stefan Erlenbach und die Arbeitsgruppe Verlagerung auf die Abteilungsleiter zukommen, um die Veränderungen konkret mit diesen absprechen zu können. Für alle anstehenden Herausforderungen sucht die Arbeitsgruppe Verlagerung weitere Unterstützer, die Freude daran haben, die ESG Frankonia Karlsruhe in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, Entscheidungen zum neuen Sportgelände zu treffen und dieses gestalten zu wollen. Interessierte melden sich bitte beim Vorstand unter: vorstand@esgfrankonia.de

 

Quelle: Vereinsnachrichten 01/2018 ESG FRANKONIA KARLSRUHE e.V. 

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